Astronomie

Freie und Hansestadt Hamburg – Auf der Suche nach Leben auf fernen Planeten hat das Weltraumteleskop Kepler seinen ersten erdähnlichen Gestirn abgelegen unseres Sonnensystems bestätigt. Wie die Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa am Montag mitteilte, umkreist der Wanderstern Kepler 22b in einer Weite von 600 Lichtjahren einen sonnenähnlichen Stern. Der Planet bewege sich in einer Zone, in der die Anwesenheit von flüssigem Aqua (lat.) an der Erscheinungsbild etwaig sei.

 

290 Tage gesucht Kepler für eine Umrundung seines Sterns. Der Planet wurde erstmals im Jahr 2009 erspäht. Der Gestirn gilt nun als bestätigt, weil Astronomen ihn dreimal dabei beobachteten, wie er vor seinem Stern entlangzog.

“Meilenstein bei der Suche nach einem Zwilling der Erde”

Das Weltraumteleskop Kepler sucht seit März 2009 mit der größten Fotokamera, die je in den Sphäre gebracht wurde, nach einer zweiten Erde im All. Die nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Sonde kann mit ihrer 95-Megapixel-Kamera den leichten Dimmer-Effekt raffen, der entsteht, wenn ein Wanderstern von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbeizieht. Fast alle Exoplaneten, die seit 1995 gefunden wurden, sind viel besser als die Erde und sein Eigen nennen keine Bedingungen, unter denen Leben allfällig wäre.

Der ferne Kalter Himmelskörper ist nach Nasa-Angaben der bisherig kleinste, der in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns zum Vorschein gekommen worden ist. Sein Durchmesser ist nur etwa 2,4-mal überlegen als derjenige der Erde.

Ob es sich obgleich um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt, oder ob der ferne Planet vorderhand zerflossen oder gasförmig ist, stehe noch nicht fest, erläuterte die Nasa. Nichtsdestotrotz handele es sich um einen bedeutenden Fund. “Dies ist ein wesentlicher Teilziel bei der Suche nach einem Zwilling der Erde”, unterstrich Kepler-Forscher Douglas Hudgins. Der Fund soll im Fachblatt “The Astrophysical Journal” publiziert herkunft.

“Das Schickung meinte es gut mit uns”

Planetenjäger haben nunmehrig mehr als 700 Planeten anderer Sterne aufgespürt, sogenannte Exoplaneten. Die meisten von ihnen sind heiße Geschwister des Gasriesen Jupiter, dem größten Planeten unseres Sonnensystems, die ihre Bräunen in geringem Entfernung umstellen. Trotzdem hatten auch frühere Beobachtungen gerade u.U. erdähnliche Planeten in oder am Rande der bewohnbaren Zonen ihrer Heimatsterne aufgespürt.

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So hatten Wissenschaftler im vergangenen Jahr den Exoplaneten Gliese 581g in der bewohnbaren Zone seiner Sonne geortet, einem roten Zwergstern. Als bewohnbare Zone um einen Stern gilt derjenige Platz, in dem Selters (Markenbegriff) zerflossen wäre. Flüssiges Quell des Lebens ist die Vorannahme für Leben, wie wir es überblicken.

Das Nasa-Weltraumteleskop Kepler, das zur Suche nach erdähnlichen Planeten gestartet worden war, hat vor … mehr als 2300 Kandidaten für Exoplaneten bei anderen Sternen aufgespürt, davon 48 Kandidaten in bewohnbaren Zonen. Von diesen ist Kepler 22b der erste, dessen Sein sich mit Folgebeobachtungen einverstanden (sein) ließ, hieß es auf der Meeting im Ames-Forschungszentrum der Nasa in Moffett Field in Kalifornien.Anglerzubehör